Ranking-Kriterien bei den Suchmaschinen
Um Missbrauch zu verhindern, entwickeln die Suchmaschinen, allen voran Google , komplexe
Algorithmen, nach denen die Websites gereiht werden. Unter anderem geht es hier um Faktoren wie Keyworddichte (Anzahl im Verhältnis zur Position und Textmenge), Seitentitel, Name der URL und die Anzahl der Links von
anderen Seiten. Mittlerweile beschäftigen sich ganze Websites bereits mit den Geheimnissen der Suchmaschinen.
Der „normale“ Webmaster oder gar Marketing-Verantwortliche im
Unternehmen ist mit dieser komplexen Materie überfordert. Die logische Konsequenz:
Immer mehr Online-Dienstleister spezialisieren sich auf die Optimierung von Kunden-Websites. Die Palette reicht dabei von vollautomatisierten Internet-Eintragsdiensten um wenige Euros bis hin zu Agenturen mit individueller Beratung. Einige Dutzend Anbieter bevölkern bereits
dieses neue Feld, und können durchaus gute Erfolge nachweisen.
Ein Auslagern des Suchmaschinen-Marketings zu professionellen
Dienstleistern kann daher durchaus Sinn machen: Empfehlungen zum Aufbau der eigenen
Seite hinsichtlich Meta-Tags , Webseiten-Titel, URL, und Schüsselworten im
Text, sowie Link-Austausch mit verwandten Websites können das Ranking
entscheidend verbessern. Viele Dienste werben mit Einträgen bei hunderten
oder gar tausenden Suchmaschinen. So viel ist aber gar nicht nötig, da die größten 15 Suchmaschinen mehr als 99 Prozent aller Anfragen abdecken. Lediglich Suchmaschinen , die für ihren speziellen Fachbereich eingesetzt werden, können als Ergänzung noch Sinn machen.
Der Suchmaschinen-Markt in der Schweiz
Die Schweiz und das Internet in Zahlen - Rund 65.1% der Schweizer
Bevölkerung, also zirka 3,7 Mio User, surfen im Internet, davon 2.8 Mio
täglich oder wöchentlich Internet (Quelle Welle 2004 der MA Net). 56,6%
gaben an von Zuhause aus zu surfen und 44,7% nutzen das Internet vom
Arbeitsplatz oder Ausbildungsplatz aus. 1,5 Mio nutzen das
Internet auch für den Waren-Einkauf.
Der wichtigste Nutzen für Surfer ist die Informationssuche und
Kommunikation, was bedeutet, dass mit guten Websites wichtige Präferenzen
bei den Usern für den späteren Kauf, online wie offline, geschaffen werden
können. Damit ist dieses Medium zu einer "ernsthaften Ergänzung" von Print
und anderen elektronischen Medien geworden. Dies zeigt auch die Nutzung
der Internetdienste auf. 82% benutzen am meisten das E-Mail und 61,4% die
Suchmaschinen, gefolgt von tagesaktuellen Nachrichten mit 40%.
Google und Search.
Wenn man in der Schweiz über klassische Suchmaschinen spricht, dann
werden in erster Linie Google und Search.ch genannt. Google.ch hat in der
Schweiz inzwischen über 80% Reichweite, Search.ch über 50% (Quelle Nielsen
Netratings).
Bluewin.ch
Jeden Tag nützen über 1 Million Besucher das Bluewin Portal als
Einstieg ins Internet - ein Vorteil dieses Portals, wenn dann auch die
User wirklich auf der Site gehalten werden können. Umfangreiche
Informationen in den verschiedensten Rubriken wie "Lifestyle", "Kino",
"Musik", "Reisen" etc. lassen vermuten, dass in erster Linie die jüngere
Zielgruppe angesprochen wird.
Die Suchmaschinenresultate werden von Google angeliefert.
MSN.ch
Über 55% oder mehr als 2 Mio. Nutzer pro Monat surfen gemäss eigenen
Angaben auf MSN.ch. Die Dienste Hotmail, Messenger und Search werden am
meisten genutzt. Auch hier ist zu erwähnen, dass von der Nutzung der
Suchmaschine keine genauen Zahlen vorhanden sind.
MSN ist in der Schweiz im Suchmaschinenbereich nicht unbedingt
relevant. Der Suchdienst generiert zwar Zugriffe auf Sites, doch ist dies
ähnlich wie bei Bluewin in erster Linie im Jobbereich oder bei
Reiseangeboten.